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Die zu erledigenden Formalitäten für die in China geborenen Kinder und verstorbenen ausländischen Staatsbürger
2012-05-29 22:38:31

1. Die Formalitäten zur Anmeldung der Geburt ausländischen Kinder in China 

Paragraph 26 der detaillierten Durchführungs-Vorschriften der Abteilung der Aus- und Einreise von Ausländern der Volksrepublik China lautet: Die Geburt von in China geborenen ausländischen Kindern muss von ihren Eltern oder dem gesetzlichen Vertreter innerhalb eines Monats nach der Geburt ihrer Kinder im örtlichen Büro für öffentliche Sicherheit angemeldet werden. 

Bei der Geburtsregistrierung sind die Pässe der Eltern vorzulegen. Falls die Eltern nur die Aufenthaltserlaubins oder die vorübergehende Aufenthaltserlaubins für ausländische Staatabürger haben, sind diese Dokumente ebenfalls vorzulegen. Falls das neu geborene Kind von der Botschaft oder im Konsulat seines Landes in China seinen Pass erhalten hat, ist auch dieser Pass vorzulegen.

Die chinesische Regierung erkennt die Doppelstaatsangehörigkeit chinesischer Bürger nicht an. Wenn das Kind in China geboren ist, und ein Elternteil die chinesische Staatsangehörigkeit besitzt, dann besitzt das Kind ebenfalls die chinesische Staatsangehörigkeit.  

Wenn ein Elternteil eine ausländische Staatsangehörigkeit hat und der Elternteil mit der chinesischen Staatsangehörigkeit im Ausland ansässig ist, und wenn das neu geborene Kind auch im Ausland leben wird und eine ausländische Staatsangehörigkeit haben soll, dann muss für das Kind ein Antrag gestellt werden, um aus der chinesischen Staatsangehörigkeit auszutreten. Nach der Genehmigung des Antrags darf das Kind erst zur Geburtsregistrierung der ausländischen Staatsangehörigkeit angemeldet werden.    

Chinesische Staatsangehörige können den Austritt der chinesischen Staatsangehörigkeit beantragen, wenn sie über eine der folgenden Bedingungen verfügen: 

1)  Sie haben nahe ausländische Verwandte.

2)  Sie sind im Ausland niedergelassen.

3)  Sie haben andere berechtigte Gründe. 

Damit das neugeborene Kind aus der chinesischen Staatsangehörigkeit austreten kann, müssen die Eltern oder der gesetzliche Vertreter des neugeborenen Kindes folgende Dokumente bei der Abteilung für Ein- und Ausreise der Ausländer einreichen. Nach Vorlage dieser Dokumente können die entsprechenden Formalitäten des Antrags erledigt werden. 

· Geburtsurkunde,

· ausländischer Pass des betreffenden Elternteils

· die von der Abteilung für Ein- und Ausreise der Ausländer ausgestellte Aufenthaltserlaubnis,

· chinesischer Pass des anderen Elternteils

· Genehmigung für die Niederlassung im Ausland. 

Um aus der chinesischen Staatsangehörigkeit auszutreten, muss man einen schriftlichen Antrag stellen. Alle Bescheinigungsdokumente müssen in doppelter Ausfertigung zur Verfühgung gestellt werden. Kopien der betreffenden Unterlagen werden auch anerkannt, allerdings muss das Original beglaubigt weden. 

Der Antrag auf den Austritt aus der chinesischen Staatsangehörigkeit muss in doppelter Ausgabe vorgelegt werden, ebenso sechs Passfotos des neugeborenen Kindes. Die Gebühren zur Erledigung der Formalitäten sind den Vorschriften entsprechend zu zahlen.   

Wenn ein neugeborenes Kind unmittelbar nach der Geburt die ausländische Staatsangehörigkeit erhält, oder wenn eine Genehmigung zum Austritt aus der chinesischen Staatsangehörigkeit und eine Genehmigung zum Eintritt in die ausländische Staatsangehörigkeit vorliegen, darf das Kind in den Pass des Vaters oder der Mutter eingetragen werden. Es kann als begleitende Person mit seinem Vater oder seiner Mutter zusammen ein Visum oder eine Aufenthaltserlaubnis für ausländischen Staatsbürger erhalten. Wenn das Kind einen eigenen Pass hat, kann es als die begleitende Person mit seinem Vater oder seiner Mutter zusammen ein Visum oder eine Aufenthaltserlaubnis für ausländische Staatsbürger erhalten. Das Kind kann aber auch allein sein Visum oder seine Aufenthaltserlaubnis beantragen. 

2. Formalitäten für die in China verstorbenen ausländischen Staatsbürger

Wenn ein ausländischer Staatsbürger in China unter normalen Umständen gestorben ist, muss ein Verwandter, der Vormund oder der gesetzliche Vertreter innerhalb von drei Tagen mit dem Pass vom Verstorbenen, mit der Sterbeurkunde oder der Sterbevorgangsbestätigung (ausgestellt von dem Verwandten,Vormund oder dem gesetzlichen Vertreter) in die Abteilung für Ein- und Ausreise der ausländischen Staatsbürger zur Abmeldung des Verstorbenen gehen, um die Aufenthaltserlaubnis und das Visum streichen zu lassen.

Wenn ein ausländischer Staatsbürger unter unnormalen Umständen gestorben ist, muss die zuständige Person oder der Zeuge das Sicherheitsbüro sofort davon benachrichtigen. Der Sterbeort und die Sterbeursache müssen von der Kriminalabteilung des Büros für öffentliche Sicherheit untersucht werden. Der Gerichtsmediziner/-arzt muss dafür ein Gutachten erstellen. Das Notariat muss eine notarielle Urkunde ausarbeiten. Nach der Untersuchung des Todesfalls durch die spezielle Untersuchungsgruppe sind die Aufenthaltserlaubnis und das Visum des Verstorbenen durch die Abteilung für Ein- und Ausreise der ausländischen Staatsbürger zu streichen.

Die Gastgeber-Institution oder –Organisation, zu der der verstorbene ausländische Staatsbürger gehörte, trägt die Verantwortung für alle Folgewirkungen des Todesfalles. Wenn der verstorbene ausländische Staaatsbürger keine gastgebende Institution/Organisation hatte, haben das örtliche Büro für öffentliche Sicherheit und die zuständige Behörde die Pflicht, alles, was mit den Nachwirkungen von dem Todesfall zu tun habt, zu erledigen.

Dabei muss die Leiche gleich antiseptisch behandelt und sicher aufbewahrt werden. Wenn die Leiche eingeäschert oder obduziert werden soll, muss einer der Familienangehörigen, der gesetzlichen Vertreter, der zuständigen Botschaft oder des zuständigen Konsulats zuerst einen schriftlichen Antrag stellen. Wenn die Leiche ausgeführt werden soll, muss zuerst der Familienangehörige oder der gesetzliche Vertreter die nötigen Formalitäten den entsprechenden Vorschriften der Volksrepublik China gemäß erledigen. Wenn ein ausländischer Staatsbürger unter normalen Umständen gestorben ist, kann das Krankenhaus für den Verstorbenen einen Totenschein ausstellen. 

Wenn ein ausländischer Staatsbürger unter unnormalen Umständen gestorben ist, muss das Büro für öffentliche Sicherheit oder die zugehörige Justizbehörde ein Sterbegutachten ausstellen. Wenn der Sarg ausgeführt wird, müssen folgende Dokumente vorliegen und mitgeführt werden: 

1. der Totenschein oder das Sterbeurkunde

2. die durch das Krankenhaus ausgestellte Beschnigung für die Leichen-

Einbalsamierung.

3. die Sarg-Ausfuhr-Erlaubnis durch das Institut für Epidemieschutz. 

Diese Dokumente müssen in doppelter Ausfertigung zur Verfühgung gestellt werden. Eine Ausfertigung bleibt im Büro für öffentliche Sicherheit oder bei der Gastgeber-Institutuion, eine andere ist entweder dem/der Familienangehörigen, der Vertetergruppe oder der zugehörigen Botschaft, dem zugehörigen Konsulat in China zu geben. Wenn die Dokumente im Ausland gebraucht werden, müssen sie vom zugehörigen Konsulen beglaubigt werden.  

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