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Chinesischer Freundschaftspreis
2012-05-29 22:48:33

Seit Anfang der 80er Jahren des letzten Jahrhunderts fuhr der japanische Nassreisanbau-Experte Hara Shoich (原 正市, 1917-2002) über sechzig Mal nach China. Durch seine Bemühungen wurde seine spezielle Aussaattechnik des Nassreises in Feuchtgebieten in China weiter verbreitet. Im Vergleich zur traditionellen Anbauart des Nassreises werden die Erträge mit der neuen Technik um durchschnittlich 10 Prozent erhöht.

Der deutsche Experte Werner Gerich (1919-2003) war der erste ausländische Fabrikchef in der VR China. Von 1984 bis 1986 war er als Generaldirektor einer örtlichen Dieselmotorenfabrik in Wuhan tätig. Mit seiner fortschrittlichen Managementidee trug er viel zur Entwicklung des Managementsystems der chinesischen staatlichen chinesischen Fabriken bei.

Der japanische Experte Toyama Seiei (远山 正瑛, 1907-2004) beschäftigte sich in seinem Ruhestand intensiv mit der Bekämpfung der Wüstenbildung in China. Durch ihn und die Bemühungen vieler Freiwilliger aus China und aus Japan wurde ein Gebiet von etwa 200 Quadratkilometer in der Enbeige-Wüste begrünt und das weitere Fortschreiten der Wüstenbildung verhindert.

Diese drei ausländischen Experten für ihre Verdienste mit dem chinesischen Freundschaftspreis ausgezeichnet.

Der Freundschaftspreis ist der höchste Preis, den die chinesische Regierung an einen ausländischen Experten verleiht. Das Büro für Ausländische Experten wählt einmal jährlich vor dem chinesischen Nationalfeiertag am 1. Oktober die Kandidaten aus, um die Verdienste der ausländischen Experten, die die Entwicklung der chinesischen Gesellschaft, der Wirtschaft, der Technik, der Erziehung, und der Kultur entscheidend vorangebracht haben, auszuzeichnen. Am 1. Okt. jedes Jahres werden alle Preisträger nach Beijing eingeladen, um bei der Preis-Verleihung anwesend zu sein. 

Ursprünglich wurden in den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts mit dem Preis die in China arbeitenden Experten aus der Sowjetunion und aus Osteuropa ausgezeichnet. Der damalige Premier Zhou Enlai und der frühere Außenminister Chen Yi verliehen die Preise den Experten mit den herausragensten Verdiensten jeweils vor dem Nationalfeiertag. In den 80er Jahren, als die Zahl der Experten aus verschiedenen Ländern zunahm, wurde der Preis wieder ins Leben gerufen, seit dem Jahr 1991 heißt er „Chinesischer Freundschaftspreis“. Den „Chinesischen Freundschaftspreis“ erhalten jährlich fünfzig Preisträger. Von 1991 bis 2004 wurde mehr als 800 Experten aus 55 Ländern diese Auszeichnung verliehen. 

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